„Verstehe deinen Hund, damit ihr ein gutes Team werden könnt“

Dieser Satz beschreibt meine Ansicht über Erziehung, Training und Ausbildung eines Hundes.

Ursprünglich wollte ich nur meine eigenen Hunde ausbilden, um sie entsprechend bei meiner Arbeit mit Menschen jeglichen Alters einsetzen zu können. Damals (vor etwa 30 Jahren) gab es weder eine Ausbildungsstätte dafür, noch Training für Familienhunde, das auf Belohnungen basiert. So wurde ich zusätzlich Trainerin für Familienhundeteams, um Menschen und ihre Hunde auf positive Art zu unterstützen. Natürlich musste ich noch viel lernen, mehr als üblich, ob Trainingswege Verhaltensbiologie oder Hundepsychologie uvm. Dazu habe ich mir nicht nur eine umfangreiche „Hundebibliothek“ mit wissenschaftlichen Werken und Trainingsbeschreibungen zu verschiedenen Themen aufgebaut, sondern ich besuchte Seminare quer durch Deutschland und Trainingsphilosophien. Schnell habe ich erkannt, dass Trainer/innen, auch die bekanntesten, alle nur mit Wasser kochen wie jeder andere Hunde haltende Mensch auch – und, dass tatsächlich unsere Hunde die besten Lehrmeister sind!

Mir ist es wichtig, dass wir unsere Hunde verstehen, dazu ihre Sicht der Menschenwelt wahrnehmen und wir uns ihnen verständlich machen, sodass sie nicht im Nebel herumstochern müssen. Dann können sie nicht nur leichter lernen, sondern sich von uns auch leiten lassen, anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen und damit so überfordert zu sein, dass sie ungewünschtes Verhalten zeigen bzw. was wir als solches bewerten. So vermittle ich in meinem Training auch viel Hintergrundwissen, z. B. zum  „Warum“.                 

Seit einigen Jahren bin ich freie Dozentin, insbesondere zum Thema Tiergestüzte Intervention, und leite dazu u. a. ein Dozententeam von Fachleuten aus diversen sozialen, pädagogischen und therapeutischen Berufen am Fortbildungsinstitut einer Pyrmonter Fachklinik

In unserem Verein bin ich Trainingswartin und biete diverse Kurse, Workshops und Vorträge ab Welpenalter an.